<<< Zurück zur Hauptseite

About

Panel

Diversity und Inklusion – Nur leere Buzzwords oder fixer Bestandteil der Unternehmenskultur?  

Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, Diversität und Inklusion aktiv in Unternehmen zu fördern und zu leben. Und hier kommt die HR-Abteilung des Unternehmens ins Spiel. Es braucht gezielte Maßnahmen in den unterschiedlichsten Bereichen, vom Recruitment bis zur Mitarbeiterförderung kann Diversität gezielt ausgebaut werden. Durch Inklusion wird man als Arbeitgeber attraktiver und kann seine Fachkräfte im Alter besser an sich binden.

Was für erfolgreiche Beispiele/Unternehmen/Projekte gibt es hier? Welche Erfahrungen wurden bisher gemacht? Gibt es einen messbaren ROI wenn man sich dem Thema widmet?

CV

Traude Kogoj arbeitet als Politikwissenschafterin, Kommunikatorin und Unternehmensberaterin. Seit 2012 macht Kogoj in ihrer Funktion als Diversity-Beauftragte Vielfalt zum Programm und gestaltet das Themenfeld für den gesamten ÖBB-Konzern. Sie lehrt außerdem an der Universität Wien sowie an der FH Wien und publiziert Sachbücher sowie Artikel als freie Journalistin.

Kogoj initiierte 1997 gemeinsam mit anderen Frauen das erste Frauenvolksbegehren. In ihrer Rolle als Diversitätsbeauftragte der ÖBB konnte sie Transformationsprozesse ins Rollen bringen und Bewusstsein schaffen. Eines der von ihr geleiteten Projekte der ÖBB ist seit 2012 das Geschichtsprojekt „Verdrängte Jahre“, das sich mit der Aufarbeitung der Unternehmensgeschichte von 1938 bis 1945 beschäftigt.

Neben ihrem Beruf ist sie als Autorin mehrerer Bücher kreativ tätig. In „Going Gender & Diversity“ (2008) zeigt sie auf, wo sich Österreichs wichtigste Institutionen in Bezug auf Gender-Mainstreaming und Diversity-Management befinden, und formuliert Standards für Gender- und Diversity-Kompetenz in der Arbeit mit lernenden Organisationen.