About

Dr. Johannes Warter ist Universitätsassistent (Post Doc) im Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht und Sozialrecht sowie Wissensnetzwerk Recht, Wirtschaft und Arbeitswelt an der Universität Salzburg. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zur Plattformarbeit wie insb des Buches „Crowdwork“ (2017), das auf seiner Dissertation beruht, die mehrfach ausgezeichnet wurde (ua mit dem 1. Platz des AK-Wissenschaftspreises).

Session

Arbeiten in der Plattformwirtschaft – Chancen und Risiken

Beim der Plattformarbeit wird eine Dienstleistung (zB ein Taxidienst, eine Essenzustellung oder auch das Schreiben eines Textes) unter Zwischenschaltung von Plattformen (zB Uber, Foodora oder Amazon’s Mechanical Turk) erbracht, wobei diese eine herausragende Rolle bei der Leistungsabwicklung einnehmen. Für Auftraggeber ist diese Art der Leistungserbringung in der Regel kostengünstig und effizient, da nur das bezahlt wird, was tatsächlich benötigt wird. Für die LeistungserbringerInnen, die Plattformbeschäftigten, stellt sich das Bild schon ein wenig durchwachsener dar – einer hohen Flexibilität steht große Unsicherheit und zumeist auch nur ein niedriges Entgelt gegenüber. Aber wie funktioniert die Organisation über Plattformen eigentlich? Was sind die Vor- und Nachteile für AuftraggeberInnen und LeistungserbringerInnen? Haben wir es hier tatsächlich nur mit Selbständigen zu tun oder liegen hier mitunter auch Arbeitsverhältnisse vor? Und was kann getan werden, damit es in der Plattformwirtschaft faire und transparente Wettbewerbs- und Arbeitsbedingungen gewährleistet werden?